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Durch diesen Temperaturanstieg entstehen
aber auch Probleme,
teils in Bezug auf die Arbeitsbedingungen (Wohlfühlaspekt)
und
teils in Bezug auf die Steuerung der Luftfeuchtigkeit im Raum.
Durch Absauganlagen und Ventilation in den Räumen wird die Luft
im Raum mit
der Außenluft ausgetauscht. Wenn diese Außenluft beispielsweise
20 ºC hat
und die relative Luftfeuchte außen 50% beträgt, führt ein Temperaturanstieg
im
Raum auf beispielsweise 28 ºC dazu, dass die relative Luftfeuchte
im Raum auf
ca. 31% fällt. Da in den meisten Fällen eine konstante relative
Luftfeuchte in den
Räumen von 50-55% rF wünscht wird, entsteht damit ein Befeuchtungsbe-darf,
der gedeckt werden muss. Durch den Einsatz von Luftbefeuchtung
zur Deckung
dieses Bedarfs wird es gleichzeitig möglich, eine wesentliche
Temperatursenkung
im Raum zu erreichen.
Temperatursenkung
Bei Befeuchtung mit Hochdruckdüsen wird das Wasser in sehr kleine
Partikel zer-
stäubt, die sehr schnell verdampfen und von der Luft aufgenommen
werden.
Die Verdampfung von Wasser-Partikeln erfordert Energie (0,68
kW pro Liter
zerstäubtes Wasser).
Bei Zerstäubung und Verdampfung von kaltem Wasser wird diese Energie
aus
der Luft genommen. Dadurch fällt die Lufttemperatur und gleichzeitig
steigt die
relative Luftfeuchte.
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