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Garne und Halbfabrikate
müssen bis zum fertigen Gewebe
die richtige Eigenfeuchte haben und
mit dieser im Gleichgewicht zur relativen
Feuchte der Umgebungsluft stehen.
Mangelnde Luftfeuchte macht sich in den
Textilbetrieben unangenehm bemerkbar.
Sofern sie nicht vollklimatisiert sind mit
entsprechend sorgfältig ausgewählter
Luftbefeuchtung, gibt es heute u.a. immer
noch Schwierigkeiten in:
Strickereien, Wirkereien: elektrostatische Aufladung
Spinnereien, Webereien: Fadenbrüche, Dickstellen
Hier lassen sich an den modernen Hochleistungsmaschinen die erwarteten
Leistungs-
und Qualitätsverbesserungen nur bei exakter Abstimmung der
Luftbefeuchtung auf die laufende
Ware erzielen. In Ausrüstungs-, Lager- und Aufspulräumen
kommt es wieder sehr darauf an,
den Gleichgewichtszustand der Ware zu
erreichen und zu halten. Beim Tufting würde bei ungenügender
Luftfeuchte schlechte Leistung
und mangelnde Qualität aus mannigfaltigen
Gründen entstehen.
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